Ethische Richtlinien für Beratungsgespräche in der Agape-Lebensberatung:
Ein achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Ratsuchenden und ihren Anliegen bildet die Grundlage professioneller Beratungsarbeit. Die folgenden ethischen Richtlinien sind verbindlich für alle in der Agape-Lebensberatung tätigen Beraterinnen und Berater.
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1. Biblische Grundlage
Ich anerkenne die Bibel als Gottes Wort, durch das er uns anspricht. Ich sehe den Menschen als Geschöpf Gottes und begegne ihm mit Achtung und Wertschätzung. Meine Werte und ethischen Entscheidungen orientieren sich an den biblischen Aussagen zur Lebensführung von Christinnen und Christen.
2. Einbezug des Glaubens
Der christliche Glaube wird nur in Absprache mit der ratsuchenden Person in den Beratungsprozess einbezogen.
3. Respekt und Integrität
Ich wahre die persönliche Integrität der ratsuchenden Person und vermeide jeden Missbrauch persönlicher oder struktureller Macht. Beratung gestalte ich frei von Manipulation und ohne das Verfolgen eigener Bedürfnisse oder Ziele.
4. Selbstbestimmung und Vielfalt
Ich respektiere das Recht der ratsuchenden Person auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Ich fördere einen respektvollen und nichtdiskriminierenden Umgang mit unterschiedlichen Wertehaltungen und Glaubensstilen.
5. Orientierung am Beratungsziel
Der Beratungsprozess richtet sich nach dem Anliegen und den Zielen der ratsuchenden Person. Meine Aufgabe ist es, sie bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen. Eigene Überzeugungen und Ansichten trete ich dabei zurück.
6. Umgang mit Differenzen
Bei unterschiedlichen Werteentscheidungen oder theologischen Haltungen, die die Beratungsbeziehung belasten, kläre ich Konflikte transparent. Falls nötig, beende ich die Beratung respektvoll oder verweise Ratsuchende an geeignete Fachpersonen.
7. Kompetenz und Verantwortung
Ich bin mir meiner fachlichen und persönlichen Kompetenz bewusst und respektiere deren Grenzen. Ich achte auf meine eigene Psychohygiene. Bei fachlichen Grenzen suche ich Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, Beratungsstellen oder approbierten Therapeuten – oder verweise Ratsuchende dorthin.
8. Weiterbildung und Supervision
Auch nach Abschluss meiner Ausbildung verpflichte ich mich zur regelmässigen Supervision meiner Beratungstätigkeit und zur kontinuierlichen Weiterbildung.
9. Verschwiegenheit und Datenschutz
Ich verpflichte mich zur Verschwiegenheit. Mit Ratsuchenden vereinbare ich klar, ob und wie Informationen an Dritte weitergegeben werden dürfen. Notizen und anvertraute Informationen schütze ich vor fremdem Zugriff.
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10. Transparenz
Ich informiere Ratsuchende offen über Honorarbedingungen, Dokumentation, Schweigepflicht, die Nutzung von Inter- und Supervision sowie über Vertretungsregelungen im Krankheits- oder Abwesenheitsfall.
THEMEN-GEBIETE
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AGAPE - LEBENSBERATUNG
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